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  Newsletter Ausage Nr 7 - September 2011  
 

Inhalt

LOGOPÄDIE      Myofunktionelle Therapie

ERGOTHERAPIE      Ein selbst geschälter Apfel schmeckt leckerer

PHYSIOTHERAPIE      Abenteuer Bewegung

FRAGE DES MONATS      Was ist das Dental Distress Syndrom?

VERANSTALTUNGSTIPP     23.9.: „Face Fitness - Gesichtsyoga

 
     

 

 
 

 
 

 

Weich gewinnt:
Oft bestimmt die Zunge
den Sitz der Zähne.

 

   Aus der Logopädie-Praxis

Myofunktionelle Therapie:

Weich gewinnt: Oft bestimmt die Zunge den Sitz der Zähne.

Zahnspangen wirken besser, Dritte Zähne sitzen stabiler

Wenn die Zahnspange drückt, die Prothese rutscht oder die Krone herausspringt, kann eine myofunktionelle Therapie Abhilfe schaffen. Marion Morfis, Sprachtherapeutin und Leiterin des Bereichs Logopädie im Gesundheitszentrum, ist Spezialistin für den Frieden zwischen Weich- und Hartgewebe im Mund-Gesichtsbereich: Ein gezieltes Training der Muskeln von Lippen, Mund und Zunge ermöglicht, dass das Gebiss besser sitzt. (ISA)

 

 
 
 
 
 

Weich- und Hartgewebe: nicht immer Teamspieler.

 
 
 

 

Gesichtsmuskulatur-Training: Fratzen schneiden erlaubt!

Das typische Vorstoßen der Zunge beim Lispeln und Schlucken sowie das tic-artige Zucken mancher Menschen mit Zahnprothese - diese Phänomene haben nach Erfahrung von Sprachtherapeutin Marion Morfis eins gemeinsam: „Die Zunge drückt immer wieder gegen das Gebiss, was zu Zahnwurzelentzündungen und gelockerten Zähnen sowie Zahnprothesen führen kann.“

Die Myofunktionelle Therapie ist eine Muskelfunktionstherapie für den Mund-Gesichtsbereich, die das harmonische Zusammenspiel von Weichgewebe wie Mund, Lippen und Zunge mit dem Hartgewebe wie Kieferknochen und Zähnen zum Ziel hat:

Wird eine Zahnspange oder Zahnprothese angebracht, ohne die Zungenfunktion anzupassen, greift die Zahnspange oder Zahnprothese oft nicht“, erklärt Marion Morfis, „wird das Schluckmuster des Patienten verändert, kann sich dies wiederum auf die Zahnstellung des Patienten auswirken.“

Die Leiterin des Bereichs Logopädie im Gesundheitszentrum erlernte die myofunktionelle Therapie als eine der letzten Studentinnen ihres Begründers Professor Garliner in Miami. In Fachseminaren vermittelt sie ihr Wissen weiter.

Die Therapie, die mit der spielerischen Entdeckung der eigenen mimischen Muskeln einhergeht, macht Kindern und Erwachsenen in der Regel großen Spaß: „Endlich darf man mal die Zunge herausstrecken“, schmunzelt Marion Morfis. Die Patienten trainieren ihr Weichgewebe mit Hilfsgeräten, zum Beispiel Gummiringen, speziellen Arten von Saugern, Schläuchen oder Strohhalmen, und üben oft zuhause mit viel Elan weiter.

Auch Verspannungen, zum Beispiel im Schulter-Nackenbereich, können mit einem Ungleichgewicht im Mund-Gesichtsbereich in Zusammenhang stehen. Marion Morfis setzt dann auf die ganzkörperliche neurofunktionelle Reorganisation nach B. Padovan. Im Einzelfall kann eine Zusammenarbeit mit den Kolleginnen aus den Bereichen Physiotherapie und Ergotherapie sinnvoll sein: „Das ist eine Stärke unseres interdisziplinären Teams“, so Marion Morfis. (ISA)

 
     
 

 Tipps für besseren Halt von Zähnen und Prothesen:

  • Die Gesichtsmuskeln verdienen so viel Aufmerksamkeit wie der Bizeps.
  • Mit dem Durchbruch der hinteren Backenzähne sollte das Kind einen kompetenten Mundschluss haben.
    Andernfalls ist ein Besuch beim Facharzt empfehlenswert..
  • Wer Probleme mit dem Halt einer Zahnprothese oder einer Krone hat, kann beim Arzt seine orofacialen Funktionen überprüfen lassen.
 
   

 

 

 
 
 
 
 

Lebensqualität:
Zufrieden mit kognitiven Einschränkungen.

   Aus der Ergotherapie-Praxis

Ein selbst geschälter Apfel schmeckt leckerer

Lebensqualität: Zufrieden mit kognitiven Einschränkungen.

Hirnleistungstraining stärkt die Selbstständigkeit

Den meisten Menschen macht schon die Vorstellung eines Computerabsturzes Angst. Umso größer ist die Furcht vor dem Ausfall zentraler Denkfähigkeiten. Nicht nur beim Schlaganfall oder bei degenerativen Erkrankungen wie Demenz, auch nach einem Unfall kann das Gehirn seine Leistungsfähigkeit teilweise verlieren. Wer ein ergotherapeutisches Hirnleistungstraining beginnt, nutzt die Chance, möglichst lange einen eigenen Haushalt zu führen oder sogar wieder in den Beruf einzusteigen. (ISA)

 

 
 
 
 

Therapeutisches Training aktiviert die grauen Zellen.

Wie koche ich mir nochmal meinen Kaffee? Diagnosen wie Schlaganfall, Demenz, Multiple Sklerose oder Depression, auch schwerwiegende Unfälle, bringen für die Betroffenen oft einen so starken Verlust ihrer Denkfähigkeiten mit sich, dass ein eigenständiges Leben zu führen zum Problem wird.

Mit einem Hirnleistungstraining können Patienten ihre kognitiven Funktionen erhalten und verbessern“, berichtet die Inhaberin des Bereichs Ergotherapie Maria Haenel, „dazu zählen Konzentration, Antrieb, Orientierung, Gedächtnis, Handlungsplanung und ihre Ausführung.“

Bei therapeutischen Musterlegespielen trainieren die Patienten neben ihrer Merkfähigkeit auch ihr Raum-Lage-Empfinden. Bildkarten machen die Einzelschritte einer Handlung, die zum Beispiel ein gemachtes Bett als Ergebnis haben, wieder bewusst. Auch das Schälen, Zerteilen und Entkernen eines Apfels müssen manche Patienten neu erlernen – ihn anschließend zu essen versüßt den Therapieerfolg.

Mit Achtung, Fingerspitzengefühl und Humor unterstützen Maria Haenel und Mitarbeiterin Bettina Theisel die Patienten, die zu ihnen kommen, dabei, sich in der neuen Lebensphase zurechtzufinden: „Menschen, die mit sich und der gegebenen Situation in Frieden gehen und sich selbst in Liebe annehmen, tragen grundlegend und motiviert zu ihrem Genesungsprozess bei“, so Maria Haenel. (ISA)

 
   

 

 

 

 

 
 

In Einklang mit dem eigenen Körper gehen.

   Aus der Physiotherapie-Praxis

Abenteuer Bewegung:

 In Einklang mit dem eigenen Körper gehen.

Kraft, Raum und Zeit im harmonischen Wechselspiel

Ob Schlaganfallpatient oder Burnout-Kandidat: Die leitende Physiotherapeutin Celina Wonneberger begleitet Menschen dabei zu entdecken, wie sie sich mit mehr Leichtigkeit bewegen können. Beginnt der Patient, ein harmonisches Zusammenspiel der Faktoren Kraft, Raum und Zeit zuzulassen, und kommt er in einen stimmigen Kontakt mit seinen Sinnen, wächst der Mut, neue Bewegungsmuster zu entdecken, die ihm entsprechen. (ISA)

 

 
 
 
 

Bewegung:
Die Sinne sind beteiligt.

 

Harmonische, das heißt schmerzfreie und mühelose Bewegung, gelingt im Einklang mit den aktuellen Möglichkeiten eines Menschen. Physiotherapeutin Celina Wonneberger unterstützt ihre Patienten nach den Grundsätzen der Kinästhetik dabei, ihre Kraft so einzusetzen, dass Bewegung wieder Freude bereitet.

„Bewegung findet unter anderem durch den Einsatz von Kraft in einer bestimmten Zeit im Raum statt", erläutert Celina Wonneberger, „die Sinne geben Orientierung, zum Beispiel die Körpereigenwahrnehmung, die Oberflächenwahrnehmung, der Gleichgewichtssinn sowie die Fern- und Nahsinne wie Hören und Sehen, Riechen und Schmecken.“

Setzt ein Patient beim Heben seines Armes zuviel Kraft ein, kann dies zu Schmerzen führen. Nimmt er sich mehr Zeit, kann er der Bewegung bewusster Raum geben und sie mit weniger Krafteinsatz ausführen. Einen Burnout-Kandidaten unterstützt Celina Wonneberger dabei, seinen Raum zu definieren und sich klarer zu spüren. Bettlägerige Patienten finden heraus, wieviel Zeit sie brauchen, um sich im Bett umzudrehen.

Nach einem Schlaganfall ist oft das körpereigene Empfinden gestört; Bewegung wird für den Betroffenen zum Risiko. „Die körpereigene Spannung, die Grundlage für ein harmonisches Kräftespiel ist, kann durch ein Sensibilitätsraining wieder erfahrbar werden", berichtet Celina Wonneberger.

Das Wagnis, sich wieder zu spüren, erfordert Vertrauen zum Therapeuten. Schritt für Schritt können auch halbseitig Gelähmte im Rahmen ihrer Möglichkeiten wieder Bewegung erleben. (ISA)

 
   
 

   Frage des Monats

Was ist das Dental Distress Syndrom?

 
   

 

 

 

 

 

Gesichtsyoga:
Wellness für die mimischen Muskeln.

 

   Der Veranstaltungstipp

23.9., 19:00 Uhr: „Face Fitness - Gesichtsyoga“

Gesichtsyoga: Wellness für die mimischen Muskeln.

Ein Workshop mit Sprachtherapeutin Marion Morfis

`Wie es in den Wald schallt...´ Oft tragen wir mit unseren Gesichtszügen unbewusst zur Gesprächsatmosphäre bei. Beim Workshop „Face Fitness – Gesichtsyoga“ vermittelt Sprachtherapeutin Marion Morfis ihren Teilnehmern Übungen zur gezielten Straffung und Entspannung der Gesichtsmuskulatur. Neben den kosmetischen Vorteilen hat `Gesichtsyoga´ eine angenehme Nebenwirkung: Wer sein Gegenüber freundlich anschaut, knüpft in der Regel leichter Kontakte und hat harmonischere Beziehungen. (ISA)

 




 
 

Entspannte Mimik, sympathische Ausstrahlung.

Ob gute Stimmung oder `dicke Luft´: Auch ohne Worte kommunizieren wir. Zum Beispiel - oft unbewusst - durch unseren Gesichtsausdruck. Mit dem Workshop „face fitness – Gesichtsyoga“ am 23.9., 19:00 Uhr, bietet Sprachtherapeutin Marion Morfis einen spannenden Zugang zur Eigenwahrnehmung, der neben angenehmen kosmetischen Auswirkungen auch das Beziehungsleben verbessern kann.

Die Spezialistin für myofunktionelle Therapie hat die Methode `Gesichtsyoga´ für Erwachsene ohne therapeutische Indikation selbst entwickelt: „Das `Gesichtsyoga´ dient der Entspannung und der Harmonisierung der Gesichtszüge und damit der Schönheit der eigenen Ausstrahlung. Wenn wir mit einem offenen Gesicht auf unsere Umgebung zugehen, bekommen wir ein wesentlich freundlicheres Echo.“

In dem 45minütigen Workshop sensibilisiert die Leiterin des Bereichs Logopädie im Gesundheitszentrum ihre Teilnehmer dafür, ihre Gesichtsmuskulatur deutlicher zu spüren und sie gezielt einzusetzen. Die einzigen Hilfsmittel sind die eigenen Fingerspitzen.

Auch zuhause können sich die Teilnehmer mit den Übungen, die Marion Morfis ihnen vermittelt, weiter verwöhnen. Neben dem wohligen Gefühl der Entspannung und der Straffung der Gesichtsmuskulatur bietet der Workshop Impulse, um neugierig zu schauen, wie sich die frischere Mimik auch auf die Gestaltung der eigenen persönlichen Kontakte auswirkt. (ISA)

Wann: 23. September, 19:00 – 19:45 Uhr
Teilnahmegebühr: 10,00 Euro (Privatzahlerbasis)
Anmeldefrist: 20. September

 

 
   
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