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LOGOPÄDIE     Über den Tellerrand schauen

ERGOTHERAPIE      Ein Holzspiel für die Genesung

PHYSIOTHERAPIE      Muskel- und Gelenkspiel: `Wir sind Bewegung!´

FRAGE DES MONATS      Was sind Adenoide?

VERANSTALTUNGSTIPP      Die Selbstheilungskräfte der Stimme

 
     

 

 
 

 
 

 

Logopädie: Psychologie fördert den Therapieprozess.

 

   Aus der Logopädie-Praxis

Über den Tellerrand schauen

Logopädie: Psychologie fördert den Therapieprozess.

Interview: Marion Morfis über Logopädie und Psychologie

Ob Stottern oder Kehlkopfentzündung: An einer Sprach- oder Stimmstörung ist oft die Psyche mit beteiligt. Newsletter-Redakteurin Irisa Abouzari sprach mit Marion Morfis, der Leiterin des Bereichs Logopädie im Gesundheitszentrum, über ihr Verständnis für auffälliges Verhalten, über interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Fachärzten und über ihr neues Zusatzangebot der Einzelberatung als Heilpraktikerin für Psychotherapie. (ISA)

 








Die Angst vor Kontakt kann zu einer Sprachhemmung führen.




 

Auffälliges Verhalten: Oft Spiegel einer verzögerten Entwicklung.

ISA: Als Sprachtherapeutin mit vielen Zusatzqualifikationen sind Sie nun auch Heilpraktikerin für Psychotherapie. Was fasziniert Sie an der Psychologie?

MM: Sprache hat nie nur den formalen Aspekt wie zum Beispiel die richtige Aussprache eines Wortes; mit Sprache drücken wir in der Kommunikation unsere Persönlichkeit aus. In meinem logopädischen Berufsalltag erlebe ich viele Situationen, in denen das Wissen über psychologische Zusammenhänge den Therapieerfolg fördern kann.

ISA: In welchen Situationen sehen Sie diese psychologischen Zusammenhänge?

MM: Eine Sprachhemmung zeigt sich zum Beispiel im Stottern, in einem Versiegen der Stimme mitten im Satz oder im Flüstern bedeutsamer Inhalte. Oft kommt so die Botschaft nicht beim anderen an. Das ist frustrierend, doch gleichzeitig drückt derjenige so eventuell seine Angst vor Kontakt aus.

In einer Patchworkfamilie ist möglicherweise die Kommunikation gehemmt. Auch das hyperaktive Verhalten eines Kindes in dieser Familie stört die Kommunikation lautstark und spiegelt so die spannungsreiche Beziehungssituation in der Familie wider.

ISA: Wie gehen Sie damit um, wenn Patienten sich auffällig verhalten?

MM: Nicht jedes hyperaktive Kind hat ein psychisches Problem. Zum Beispiel kann eine visuelle Einschränkung dazu führen, dass es den Raum längs und quer abläuft, sich auf den Boden wirft, gegen die Wand schlägt und sich auf den Tisch stellen möchte. Dies tut es, um ein Gefühl für den Raum zu entwickeln, in dem es sich befindet. Hier hilft meiner Erfahrung nach Verständnis für sein Bedürfnis nach Orientierung und Sicherheit.

Bei Verdacht auf eine Mager-, Ess- und Brechsucht eines Mädchens, das zu mir in die Stimm- und Atemtherapie kommt, koordiniere ich meine logopädische Arbeit eng mit den beteiligten Fachärzten.

Hat die Mutter eines hyperaktiven Patienten eine Kehlkopfentzündung entwickelt, steht dahinter vielleicht der `heruntergeschluckte´ Wunsch, das Kind anzuschreien. Ergänzend zur Logopädie unterstütze ich diese Mutter gerne mit meinem zusätzlichen Angebot der psychologischen Beratung dabei, ein Ventil für ihre Gefühle zu finden.

ISA: Wenn es der Mutter besser geht, fördert dies auch Ihre Therapie des Kindes?

MM: Ja, jedes Familienmitglied, das seine Gefühle aufarbeitet und konstruktive Kommunikationswege entwickelt, trägt erfahrungsgemäß zum Therapieerfolg des Patienten bei, der mit dem logopädischen Rezept zu uns gekommen ist.

 
     
 

 Marion Morfis: Therapeutin und Lebensberaterin

  • Logopädie: Seit rund 20 Jahren behandelt die Sprachtherapeutin alle Störungsbilder.
  • Healing Singing: Die Seminarleiterin vermittelt ihren Teilnehmern Zugänge zur Selbstheilungskraft der Stimme.
  • Heilpraktikerin/Psychotherapie: In Lebenskrisen erfahren Klienten bei Marion Morfis liebevolle und kompetente Begleitung.
 
   

 

 

 

 
 

 

Geschafft! Handwerk stärkt auch das Selbstbewusstsein.

   Aus der Ergotherapie-Praxis

Ein Holzspiel für die Genesung, Skulpturen für die Seele

Geschafft! Handwerk stärkt auch das Selbstbewusstsein.

Handwerk kann viele Fähigkeiten fördern

Im therapeutisch eingesetzten Handwerk zählt Begeisterung vor Begabung, der Prozess vor dem Produkt. Vom Holzspiel bis zur Tonskulptur: In jeder `Bastelaufgabe´ steckt ein ausgeklügelter Therapieplan. Das Ziel ist oft die Stärkung motorischer und auch mentaler Fähigkeiten der Patienten. Maria Haenel, Leiterin des Bereichs Ergotherapie im Gesundheitszentrum, und Mitarbeiterin Bettina Theisel begleiten Patienten jeden Alters und mit den verschiedensten Diagnosen auf ihrem Genesungsprozess. (ISA)

 





 

Handwerk in der Ergotherapie: Der Weg ist das Ziel.

„Oh, das möchte ich auch machen!“ ruft so mancher Patient beim Anblick einer ausgesägten Holzblume oder bemalten Stofftasche im Praxisregal begeistert aus. Ein Wunsch, den die leitende Ergotherapeutin Maria Haenel gerne erfüllt: „Hinter unseren kreativen Projekten steht ein Therapiekonzept, sie stärken die Motivation, eine Handlung zu Ende zu bringen, und sie machen Spaß.“

Der Therapie-Erfolg kann sich sehen lassen: Viele depressive Patienten kommen wieder ins Tun und in die Freude, Schlaganfall-Patienten entdecken motorische und visuelle Fähigkeiten wieder neu, Patienten mit Demenz, Morbus Parkinson und Multiple Sklerose bleiben geistig und motorisch möglichst agil, Kinder benutzen endlich beide Hände oder können sich besser konzentrieren.

Ob Seidenmalerei oder Säge-Arbeiten: Etwas mit den eigenen Händen zu schaffen tut auch der Seele gut. Mit Ton gestalten die Patienten innere Erlebniswelten, hier zählt der Prozess. Wer es geschafft hat, ein Holzspiel herzustellen, ist oft stolz und glücklich: „Mut und Selbstvertrauen sind wichtig für den Genesungsprozess“, erklärt Mitarbeiterin Bettina Theisel.

Auch der Umgang mit Krisen zählt zum therapeutischen Prozess: „Wenn einem Patienten etwas nicht gelingt“, so Maria Haenel, „begleiten wir ihn dabei, das Erlebte konstruktiv zu nutzen.“ Mit den ersten Fortschritten interessieren sich Patienten häufig wieder mehr für den häuslichen Alltag und können wieder stärker ins Familienleben eingebunden werden. (ISA)

 
   

 

 

 


 

 

Bewegungsfreude: Im Einklang mit den eigenen Möglichkeiten.

   Aus der Physiotherapie-Praxis

Muskel- und Gelenkspiel: `Wir sind Bewegung!´

 Bewegungsfreude: Im Einklang mit den eigenen Möglichkeiten.

Bewusste Körperbalance kann Verschleiß vorbeugen

Anhaltender Stress kann das Zusammenspiel von Muskel- und Gelenkführung aus dem Gleichgewicht bringen. Bewegungseinschränkungen, Schmerzen und Gelenkverschleiß sind mögliche Folgen. Celina Wonneberger, Leiterin des Bereichs Physiotherapie im Gesundheitszentrum, vermittelt ihren Patienten den Weg ins Spüren der eigenen Impulse. Wer seine Bewegungen bewusst balanciert, schafft optimale Spielräume für die Gelenke und kann auch mehr Leichtigkeit und Ausgeglichenheit in den Alltag bringen. (ISA)

 





 

Muskel- und Gelenkführung: Auf die Teamarbeit kommt es an.

 

Wer im Berufsalltag mehr Gelassenheit erleben möchte, für den kann der eigene Körper ein guter Lehrmeister sein: „Der aufrechte Gang bringt mit sich, dass wir jede Bewegung ausbalancieren“, erläutert die leitende Physiotherapeutin Celina Wonneberger. Die Fußgelenke ermöglichen Pendelbewegungen, die Kniegelenke haben eine Stoßdämpfer-Funktion.

Basis für das optimale Spiel von führendem Muskel, folgendem Mitspieler und beteiligten Hilfsmuskeln ist die passive Gelenkführung, bei der die Gelenkpartner (zum Beispiel Becken und Oberschenkelknochen), Kapsel, Bindegewebe, Bänder und Sehnen eine Organisationseinheit bilden - individuell mal eher straff, mal recht locker aufgebaut.

Eine zu straffe oder zu lockere Gelenkführung kann zu vielerlei Beschwerden führen, zum Beispiel Schmerzen im Kopf-, Schulter- und Nackenbereich sowie Haltungsschäden, Wirbelsäulenerkrankungen und Hüft-, Schulter- und Kieferschiefstand, bei Kindern auch Hyperaktivität.

Bei beruflichem Stress steht oft das `Durchhalten´ vor dem Spüren. Damit geht nach Celina Wonnebergers Erfahrung auch oft die Fähigkeit des Körpers verloren, Druck abzufedern: „Es ist wichtig, die eigenen Grenzen zu kennen und zu achten, um Verschleiß vorzubeugen.“

Ihren Patienten vermittelt sie, die Gelenke in der Gelenkmitte zu halten und das eigene Balancieren bewusst wahrzunehmen: „Wer achtsam mit seinen Bewegungen und mit sich selbst umgeht, dem fällt es in der Regel leichter, im Alltag Druck auszugleichen und spielerisch mit neuen Situationen umzugehen.“ (ISA)

 
   
 

   Frage des Monats

Was sind Adenoide?

Klicken Sie bitte auf die Antwort, die Sie für richtig halten:

1. Außerirdische  |  2. Gebäck  |  3. Gaumenmandeln

 
   

 

 

 

 
 

 

Klang der Stimme: eine spannende Reise nach Innen.

 

   Der Veranstaltungstipp

Die Selbstheilungskräfte der Stimme entdecken

Klang der Stimme: eine spannende Reise nach Innen.

Workshop „Healing Singing“: So., 19. Juni 12:00 Uhr

Für „Healing Singing“ (nach Callista Janzing) braucht man nicht singen zu können und auch keine Stimmprobleme zu haben: Wer die Freude am Klang der eigenen Stimme mitbringt und neugierig auf eine Stimm-Expedition ins eigene Selbst ist, der wird im Workshop „Healing-Singing“ mit Seminarleiterin Marion Morfis drei spannende, genuss- und erkenntnisreiche Stunden erleben. (ISA)

 



 

Ein Bad im Klang der eigenen Stimme kann guttun.

Singen ist heilsam - auch für Menschen ohne Stimmprobleme. Marion Morfis, Seminarleiterin für „Healing Singing“ (nach Callista Janzing), lädt Interessenten zum dreistündigen Workshop ein.

Die Leiterin des Bereichs Logopädie im Gesundheitszentrum bietet ihren Teilnehmern auf Privatzahlerbasis ein Forum, sich im Klang der eigenen Stimme kennenzulernen und sich so etwas Gutes zu tun: „Klang ist Schwingung. Durch Gesang können wir in Kontakt zu unserer eigenen Grundschwingung kommen und uns mit unserem persönlichen Klang annehmen, so wie wir sind.“

Auf der Expedition in die Stimm-Welt gibt es viele spannende Facetten der eigenen Persönlichkeit zu entdecken: Seien es Stärken und Schwächen, Wünsche und Ängste, der Grad an Anspannung, der Umgang mit den eigenen Ressourcen oder auch gewohnte Wege der Kommunikation mit anderen Menschen.

Wer sich auf das Experiment einlässt, sich selbst singend zu erfahren, ohne Ansprüche daran, richtige oder wohlklingende Töne zu produzieren, der bekommt mit „Healing Singing“ ein Instrument an die Hand, sich beispielsweise aus der Verstimmtheit in die gute Laune und in eine wohltuende Entspannung zu singen sowie über den Atem neue Zugänge zur persönlichen Kraft zu entdecken.

„Auch nach einer abgeschlossenen logopädischen Behandlung kann der Workshop Menschen dabei unterstützen, ihren Therapieerfolg begleitend zu stabilisieren“, so Marion Morfis.
Die Erkenntnisse aus dem Workshop können in einem einwöchigen Kurs und auch in Einzelberatungen vertieft werden. (ISA)

Workshop „Healing Singing“: Sonntag, 19. Juni 2011, 12:00 - 15:00 Uhr
Anmeldung: bis Mittwoch, 15. Juni 2011
Teilnahmegebühr: 80,00 Euro

 
   
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